Am 3. Februar habe ich Katja Schönefeld bei Twitter zu ihrer Blogparade zum Thema Selbstorganisation spontan versprochen: „Ich glaub, da mach ich mal mit“. Das ist nun schon mehr als 8 Wochen her. Aber ich hab Katja und noch zuletzt mir selbst den Artikel versprochen.Ich arbeite hauptberuflich als Geschäftsführerin von 2 kleineren Berufsverbänden in Sachsen-Anhalt. Viele würden sagen, ist man denn mit den Gärtnern und den Floristen noch nicht ausgelastet? Doch, das ist man eigentlich. Beruf und Hobby lassen sich bei mir nicht wirklich trennen. Viele Menschen gestalten ihre Freizeit sehr aktiv, sind ständig auf Achse. Mein Hobby ist seit Jahren das Internet. Facebook und einige andere der sozialen Medien faszinieren mich. Ebenso die Fotografie und Mediengestaltung. Ich sauge so ziemlich alles auf, was mir in der virtuellen Welt an Wissen unter kommt. Mit der Webseitenerstellung hab ich bereits vor langer Zeit angefangen und mich dann im Juli 2015 nebenberuflich selbstständig gemacht, um immer einen Plan B parat zu haben.

EINE GUTE SELBSTORGANISATION

Mitte 2012 war es dann an der Zeit, an meiner Organisation zu feilen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich im Hauptjob als Einzelkämpfer unterwegs. Was wir vorher zu zweit erledigt haben, blieb von nun an für mich allein zu tun. Also dürfte klar sein: Für meine verschiedenen Lebensbereiche braucht es eine gute Selbstorganisation. Zugegeben, sie ist noch lange nicht perfekt, aber für mich praktikabel. Ich habe für mich bereits vor langer Zeit festgestellt, dass ich alles digitale dem Papier vorziehe.

DROPBOX

Alle meine Dateien speichere ich in der Dropbox. Ich habe mir vor 2 Jahren die 1-TB-Version gegönnt, für die ich einen jährlichen Beitrag zahle. Für mich hat es den Vorteil, dass ich von allen meinen Geräten, sei es im Dienstbüro, im Homeoffice oder unterwegs per Tablet und Handy darauf zugreifen kann. Ich finde es immens praktisch und möchte es nicht missen. Dank der schnellen Internetzugänge, über die ich im Büro und daheim verfüge, ist auch die Synchronisation kein Problem. Es wäre anstrengender, immer einen Laptop mit sich herumzutragen!

Dank meiner Ordnerstruktur habe ich mit dem Wiederfinden der Dateien wenig Probleme. Und im Notfall gibt es ja die Suchfunktion.

 

TO-DO-LISTE

Ich habe einige Programme und Apps ausprobiert und bin letztendlich bei To-Do-Ist hängengeblieben. Die Papierform war nichts für mich. Ein Super-Buch, wie es viele mögen, scheiterte bei mir kläglich.

To-Do-Ist ist simpel, minimalistisch und einfach zu bedienen. Ich kann von überall darauf zugreifen, um nachzulesen, Abzuhaken J oder Neueinträge zu machen. Das ist das allerwichtigste für mich. Auch einzelne Ideen oder Links wandern in die App.

Mittlerweile schaffe ich es jeden Abend zu sortieren und zu planen. Einträge, die doch irgendwann einmal auf Zetteln gelandet sind, werden spätestens dann in die App übertragen und in die einzelnen Projekte einsortiert.

 

IDEENSAMMLUNG

Ideen aller Art, sei es für meine diversen beruflichen, nebenberuflichen und privaten Projekte landen erst in der Todoist-App und später dann sortiert und / oder bearbeitet in meiner Dropbox im entsprechenden Ordner. Viele Ideen versteckten sich ja auch in meinen gespeicherten Links, also meinen Lesezeichen.

 

EVERNOTE

Evernote hatte ich bereits entdeckt, bevor ich durch die Blogs von Thomas Mangold mich noch intensiver damit auseinandersetzte. Ich nutze es in erster Linie als Materialsammlung. Besonders das schnelle Abspeichern von Zeitungsartikeln, sortiert nach einzelnen Themengebieten in den Notizbüchern bei Evernote, gefällt mir. Die vielen Möglichkeiten, die man in der Premiumversion hat, muss ich noch mehr ausreizen. Allein die Vorstellung eines fast papierlosen Büros reizt mich ungemein. Ich arbeite an mir….

 

KONTAKTE

Meine sämtlichen Kontakte verwalte ich über Google. Dabei bin ich auch sehr konsequent. Ich finde es ungemein praktisch. Wenn ich in einem Telefonat nach Kontaktdaten gefragt werde , kann ich parallel im PC oder im Tablet nachschauen. Überall griffbereit.

 

GOOGLE-KALENDER

Meine sämtlichen Termine, und das sind nicht wenige, trage ich in den GOOGLE-Kalender ein. Dort kann ich dann auch benötigte Unterlagen als Datei hinterlegen und mir zu jedem Termin Bemerkungen hinzufügen.
Wir haben im kleineren beruflichen Umfeld schon versucht, gemeinsame Kalender zu erstellen. Für unser Drei-Bundesländer-Eck Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen wäre das eine tolle Lösung. Man muss jedoch konsequent dranbleiben und das ist uns noch nicht allen gelungen. Wir müssen an der gemeinsamen Selbstorganisation also noch ein wenig arbeiten.

 

Das einzige, wofür ich noch an einer Lösung arbeite, sind die eMails. Hier bin ich noch auf der Suche. Auch das werde ich noch schaffen!

Die 6 genannten Punkte, über die ich euch jetzt erzählt habe, sind die, die MEINEN Alltag entlasten und zu meiner eigenen Selbstorganisation beitragen. Ich habe immerhin den großen Vorteil, dass ich private und berufliche Interessen miteinander verknüpfen kann.

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